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Beitrag in Sammelwerk:
Förderung des Selbstkonzeptes durch Metakommunikation

„… das kann ja jedem `mal passieren“ – Ein Beitrag zur Selbstverwirkli­chung eines verhaltensauffälligen, sprachbehinderten Schülers mit Hilfe metakommunikativen Verhaltens. In: Kluge K.- J., Sievert, U. (Hrsg.) (1990): Lernen als Dialog, Band II, Teil A, München: Minerva Publikation 95 -272, ( 1. Staatsarbeit, Universität zu Köln, Sondererziehung und Reha­bilitation der Erziehungsschwierigen, Lehrstuhl Prof. Dr. K.- J. Kluge)

Es wird gezeigt, wie in einem gesprächstherapeutischen Prozess das Selbstkonzept eines vielfach verunsicherten Jungen aufgerichtet werden konnte. Durch Aktives Zuhören in Sinne Rogers wurde das Vertrauen in die Selbstaktualisierungstendenz des Kindes seitens aller Beteiligten gestärkt. Hierzu trugen auch die Gespräche mit den Eltern bei, die zunächst durch zu hohe Er­wartungshaltungen das selbstakzeptierende Verhalten des Kindes blockierten. Beachtenswert waren die Toleranz und das Verständnis, mit der die Klassenkameraden auffälli­ges Verhalten des Jungen ertrugen. Lehrer können hier Modell für eine emo­tional tragfähige Klassenatmosphäre sein, indem sie aufmerksam zuhören, Aufnahme­bereitschaft zei­gen und signalisieren, Feedback geben und durch Aktives Zuhören die Aussagen der Ge­sprächs­partner in deren Sinne verstehen und spiegeln. Wie die erziehungstherapeutische Arbeit zu selbsakzeptierendem und sozialisier­ten Verhalten bei­tragen konnte, wurde an der konkreten Fallgeschichte des Jungen mit einer wechselvollen Lebensgeschichte gezeigt. Die Leitlinien, die Rogers in seinem Buch „Erziehung in Freiheit“ aufgestellt hat, waren dabei bestimmend.

–        Selbstaktualisierung

–       Sprachverweigerung

–       „Umzug tut weh“ (Gerber, Gisela)

–       nondirektive Gesprächstherapie  (Rogers, C. R)

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