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Beitrag in Sammelwerk:
Sprecherziehung in der Ausbildung von Lehramtsanwärterinnen und Lehr­amtsanwärtern

 

In: Pabst-Weinschenk (Hrsg:) (2011): Handbuch Sprechwissenschaft und Sprecherziehung, München: Ernst Reinhardt, UTB, 323 – 325, (aktualisierte Fassung aus 1. Aufl. 2004)

Durch ihre Unmittelbarkeit ermöglicht die Stimme eine lebendige Auseinandersetzung und eine aktuelle und differenzierte Steuerung des schulischen Lernprozesses. Hier wird aufgezeigt, wie im Rahmen der zweiten Phase der Lehrerausbildung geeignete Situationen geschaffen werden, um zukünftige Lehrer und Lehrerinnen zu befähigen, ihre Stimme angemessen als Medium zu verwenden und sie gesund zu erhalten. Allgemeingültige Lernhinweise zur Professionalisierung des sprachlichen Austauschs, wie Wohlspannung, Stimmgebung, Artikulation, Modulation und Sicherung des Hörverstehens können Bestandteile aller Unterrichtsfächer und Fachbereiche sein und bei Bedarf zusätzlich individuell nach Unterrichtsbesuchen angesprochen werden. Da Stimme aber als sehr ich-nah erlebt wird, kann es hilfreich sein, eine persönliche Beratung von den beurteilungsrelevanten Unterrichtsbesuchen abzukoppeln. Als Alternative kann eine tiefer­gehende Beratung mit frei zu wählenden Fachleitern oder logopädisch geschulten Fachleuten durchgeführt werden. Eine Kooperation mit Studierenden der Sprecherziehung wird hier als eine gangbare Alternative vorgestellt.

–       Stimme als Medium, Schaffen günstiger Ausgangssituationen

–       Wohlspannung, Modulation, Artikulation

–       Sicherung des Hörverstehens durch Verbesserung der Wahrnehmung und der Aufmerksam­keit

–       Abkopplung von Beurteilung und Beratung

–       Kooperation mit Sprecherziehern/Logopäden

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